Willkommen

Die Erforschung komplexer Systeme erfordert die Zusammenarbeit von Forschenden aus unterschiedlichen Disziplinen. FIAS-Fellows untersuchen Daten und Ergebnisse ihres Fachgebiets mit mathematischen Methoden und erzeugen neue, genauere Modelle unserer Welt. 

Wenn die Prozesse in extremer Materie simuliert, die Vernetzung von Neuronen erkundet, wenn die Wechselwirkung von Partikelstrahlen im Körper oder die Ursachen und Auswirkungen von Katastrophen untersucht werden — immer dann ist interdisziplinäre Arbeit gefragt. 

Aus diesem Grund bildet FIAS eine übergreifende Plattform für die Zusammenarbeit der Disziplinen Physik, Geowissenschaften, Neurowissenschaften, Lebenswissenschaften, Computerwissenschaften und künstliche Intelligenz. In den drei Fachbereichen "Theoretische Naturwissenschaften", "Lebens- und Neurowissenschaften" und "Computerwissenschaften und KI-Systeme" kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Hintergründen zusammen, um gemeinsame Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. 

Die Forschungsgebiete umfassen daher häufig mehr als genau einen der drei Bereiche. So verwenden Informatiker ihre Kenntnisse, um Ansatzpunkte für Impfstoffe zu finden, oder Physikerinnen untersuchen, wie man mit Teilchenstrahlen Tumore zerstören kann.

Stimmen

Wolf-Singer

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer

Lebens- und Neurowissenschaften

“Solange Menschen handelnd in die Geschicke der Welt eingreifen, sind sie verpflichtet, das Wissbare zu ergründen. Anders ist verantwortungsvolles Handeln nicht möglich.”

Unser Leitbild

Das Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung. Hier forschen international ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf höchstem Niveau an komplexen naturwissenschaftlichen Zukunftsthemen mit Schwerpunkt auf Simulationen und Theorien als Grundlage für Handlungsvorschläge.

Als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts sind wir der Gesellschaft verpflichtet und gehen sorgsam mit den eingesetzten Mitteln um. Wir verschreiben uns den Zielen für nachhaltige Entwicklung, die unsere Forschungstätigkeit leiten. Unser Denken und Handeln basieren auf Offenheit und Vielfalt im wissenschaftlichen Diskurs.

Wir sind ein Ort der gelebten Interdisziplinarität und bieten Freiraum für Kreativität und die Entwicklung innovativer Ideen. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist uns ein besonderes Anliegen. Wir streben nach Internationalität und Vielfalt und leben Gleichbehandlung und gegenseitige Unterstützung. Unser Umgang miteinander ist respektvoll und wertschätzend.

Gremien

Groupwork
© istock

Die Philosophie des FIAS betrachtet flache Hierarchien und eine (kosten-)effiziente Managementstruktur als einen Schlüssel zum Erfolg. Wissenschaftlicher Direktor und Stiftungsrat leiten das FIAS; Wissenschaftlicher Beirat und Faculty haben beratende Funktion.

Gremien

Fellows

Connections Fellows 2020

Die Fellows bilden den wissenschaftlichen Grundstock des FIAS. Sie setzen mit ihren Gruppen Forschungsschwerpunkte und bilden den wissenschaftlichen Nachwuchs aus. 

Fellows

Goethe-Universität

Campus-Westend
© Goethe-Univeristät

Das FIAS wurde von der Goethe-Universität als eine Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Auch wenn es seitdem eigenständig und unabhängig agiert, gibt es weiterhin enge Verbindungen zwischen den beiden Institutionen. So ist der/die Universitätspräsident:in ein Mitglied des FIAS-Stiftungsrats, und viele Fellows sind Professor:innen in den Fachbereichen. 

Goethe-Universität

Studierende

Students_GIS17

Nachhaltiger wissenschaftlicher Erfolg ist untrennbar mit der Förderung junger Forscherinnen und Forscher verbunden. Am FIAS machen sie etwa die Hälfte der Wissenschaftler:innen aus. Von diesem exzellenten Betreuungsverhältnis profitieren die jungen Forschenden, aber auch deren Betreuer:innen. Einmal im Jahr wählen sie aus ihren Reihen die "Student-Representatives". Diese Studentenvertretung vertritt die studentischen Belange. 

Studierende

Geschichte

2003

Walter Greiner

Gründung des FIAS

Im Jahr 2003  schließen sich zwei der renommiertesten Frankfurter Wissenschaftler, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walter Greiner (Bild) und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolf Singer zusammen, um ein interdisziplinäres Forschungsinstitut für theoretische Grundlagenforschung  zu gründen.

Aufnahme des Institutsbetriebs am Campus Bockenheim

Das FIAS bezieht seine ersten Räumlichkeiten in der Robert-Mayer-Straße auf dem Campus Bockenheim. 

Die Graduiertenschule FIGSS nimmt ihre Arbeit auf

Die Frankfurt International Graduate School for Science (FIGSS) ist die Graduiertenschule des FIAS. Sie setzt einen Rahmen für eine strukturierte Doktorand:innenausbildung am FIAS und garantiert deren Interdisziplinarität. Die Doktorgrade werden von den Fachbereichen der Goethe-Universität Frankfurt verliehen.

Eintragung als "Stiftung bürgerlichen Rechts"

Das FIAS wird offiziell als Stiftung eingetragen, Stifterin ist die Goethe-Universität. 

Umzug auf den Campus Riedberg

Das FIAS bezieht eine Übergangsunterkunft im neuen Physikgebäude auf dem Campus Riedberg. 

Johanna-Quandt Stiftungsprofessur

Prof. Dr. Jochen Triesch wird der erste Stiftungsprofessor des FIAS. Ermöglicht wird diese Professur durch eine Spende von Johanna Quandt. 

FIAS_house

Umzug in das FIAS-Gebäude in der Ruth-Moufang-Straße 1, erbaut durch die STIFTUNG GIERSCH

Erste wissenschaftliche Evaluation des Instituts erfolgreich abgeschlossen

SANAM

Kooperation mit der King Abdul Aziz City for Science and Technology (KAST)

zum Bau des Höchstleistungsrechners SANAM, gemeinsam mit dem Darmstädter GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung - der zur Inbetriebnahme energiesparendste Hochleistungscomputer der Welt. (Volker Lindenstruth (li.) und Rudolf Steinberg (re.) überreichen symbolisch eine Grafikkarte des Supercomputers SANAM an seine Hoheit Prinz Dr. Turki bin Saud bin Mohammad Al Saud.)

Zehnter FIAS-Fellow wird Professor

Das FIAS zeichnet sich als exzellenter Ausbildungsort aus: 2013 erhält zum 10. Mal ein FIAS-Fellow einen Ruf an eine externe Universität. 

10 Jahre FIAS

Das FIAS feiert das 10jährige Jubiläum der Stiftung. 

Helmut O. Maucher Stiftungsprofessur

Durch eine großzügige Spende von Helmut O. Maucher entsteht mit einer Stiftungsprofessur für Systemische Risiken ein neuer Forschungsschwerpunkt. 

Giersch-Stiftungsprofessur

Die dritte Stiftungsprofessur wird 2016 von der STIFTUNG GIERSCH gestiftet. Sie ist der Bioinformatik gewidmet und stärkt damit den Bereich der Lebenswissenschaften. 

Neue Strukturen durch Satzungsänderung

Ein Wissenschaftlicher Direktor ersetzt den bisherigen Vorstand, der Stiftungsrat wird verschlankt, die Senior Fellows erhalten mehr Mitspracherecht. Die zentrale Leitung macht die Prozesse im Institut effizienter und einfacher.

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