23. April 2026

Inspirierendes AI & Creativity Symposium

Was bedeutet Kreativität?

Am 16. April luden die Rhein-Main-Universitäten (RMU) Frankfurt, Mainz und Darmstadt Forschende zum RMU AI & Creativity Symposium in Darmstadt ein. Mitorganisatoren waren Jonas Elpelt und Matthias Kaschube vom FIAS.

Das eintägige interdisziplinäre Symposium untersuchte die strukturellen und kognitiven Parallelen zwischen biologischen und künstlichen Formen des Schaffens. Denn zwischen statistischer Nachahmung und tatsächlicher Kreativität zu unterscheiden wird durch die rasante Weiterentwicklung generativer Modelle und autonomer Agenten zunehmend schwieriger. 

Die Teilnehmenden aus verschiedenen Disziplinen beschäftigten sich damit, was es bedeutet, kreativ zu sein – sowohl für Menschen als auch für Maschinen. Führende Forschende aus den Bereichen maschinelles Lernen und Kognitionswissenschaft schufen einen Raum für vertiefte Analyse und interdisziplinären Austausch, der neue Erkenntnisse darüber ermöglichte, wie KI-Systeme große Suchräume nach Neuheit und funktionalem Nutzen erkunden und welches kreative Potenzial in aktuellen Systemen bereits angelegt ist. "Die Atmosphäre war fantastisch", schwärmen Teilnehmende. "Es war ein großartiger Tag voller gegenseitiger Inspiration!"

Anknüpfend an die Konferenz „Bridging Fields in Creativity” 2024 in Oppenheim, deren Schwerpunkt auf den neuronalen Mechanismen lag, die kreativen Prozessen zugrunde liegen, richtete dieses Symposium sein Augenmerk auf die rechnergestützten Architekturen, die Kreativität als Kernkompetenz intelligenter Systeme simulieren, erweitern oder möglicherweise neu definieren.

Organisiert hatten die Veranstaltung  neben dem FIAS-Team Simon Rumpel (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Matthias Kaschube (Goethe-Universität Frankfurt) sowie Kristian Kersting, Matthias Lang, Daniel Ochs und Antonia Wüst (alle TU Darmstadt). Die Referent:innen Simon Colton, Giorgio Franceschelli, Tom Zahavy und Jennifer Haase inspirierten durch zum Nachdenken anregende Vorträge. "Die Qualität der Posterpräsentationen und die Tiefe der Fragen unserer Teilnehmenden haben den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht", so Antonia Wüst.



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Kreativitäts-Symposium 2026