11. März 2026
Wie unser Hirn funktioniert: ein abendfüllendes Erlebnis!
Frankfurt hat Hirn 2026
Die neurowissenschaftlichen Institutionen der Mainmetropole bewiesen am 10. März mit einer tollen Veranstaltung, wie viel Hirn Frankfurt hat: In kurzen, bunten Beiträgen entführten junge Forschende das Publikum in die Welt der Hirnforschung.
Sigrid Trägenap, Doktorandin am FIAS zeigte, wie ein Gehirn sehen lernt. Mit vielen peppigen Memes beschrieb sie, dass Frettchen ihre Augen zwar erst Wochen nach der Geburt öffnen, aber im Sehzentrum bereits strukturierte Aktivität zeigen. FIAS-Doktorand Jonas Elpelt ergänzte in seinem Vortrag, dass diese Strukturen nicht nur beim Sehen existieren, sondern auch beim Hören, Fühlen oder Nachdenken.
Viele weitere eindrucksvolle 'Flash Talks' aus den neurowissenschaftlichen Institutionen der Mainmetropole boten faszinierende Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse: etwa wie "Leitungsfehler" im Hirn zum Stottern führen, dass Magnete Hände zum Zucken bringen und Schlaganfallpatient:innen bei der Regeneration helfen können oder wie durchsichtige Fischlarven helfen, das Gehirn zu verstehen. Johannes Sassenroth (hr3) führte durch den Abend, der Magier Thomas Fraps verzauberte das Publikum. Auf der Leinwand erklärten „Dr. Mondino und Prof. Cervello“ auf humorvolle Weise das menschliche Gehirn, und auf der Science Fair kam das überwiegende junge Publikum den (ebenfalls noch jungen) Forschenden und ihrer Wissenschaft ganz nahe. Die Organisation und Finanzierung dieses kurzweiligen und informativen Abends lag bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
