8. April 2026

Gratulation! FIAS-Fellow Sebastian Thallmair zum Professor ernannt

Das FIAS freut sich über die Ernennung

FIAS-Fellow Sebastian Thallmair wurde heute als W2-Professor an die Goethe-Universität Frankfurt berufen. Er ist ab 15. April 2026 am Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie tätig. Parallel wird er seine Funktion als Forschungsgruppenleiter am FIAS beibehalten.

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1. April 2026

Symposium und Veröffentlichung zur Kreativität

Schaltkreismechanismen kreativer Prozesse

Einen Beitrag zur Bedeutung von Hirnnetzwerkmechanismen für die Kreativität veröffentlichte die Arbeitsgruppe von FIAS-Senior-Fellow Kaschube. Sie schildert die Möglichkeiten und Notwendigkeiten einer neurowissenschaftlichen Perspektive auf neuronale Netzwerkmechanismen beim kreativen Prozess. Der Beitrag entstand aus einer Konferenz zu Kreativität, deren Fortsetzung am 16. April stattfindet.

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31. März 2026

Promotion Elena Spinetti

Die Rolle von Membranproteinen

Am 31. März verteidigte Elena Spinetti ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Frühe Ereignisse bei der Aktivierung von durch Membranproteine gesteuerten Signalwegen“. In der Gruppe von FIAS-Senior-Fellow Roberto Covino befasste sie sich mit einem Protein, das bei Krankheiten wie Diabetes eine Rolle spielt.

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31. März 2026

Promotion Gianmarco Lazzeri

Simulationsintelligenz für seltene Ereignisse in biomolekularen Prozessen

Gianmarco Lazzeri verteidigte heute erfolgreich sein Promotion. Er hatte im Labor von FIAS-Senior-Fellow Roberto Covino an Molekulardynamik-Simulationen komplexer Membran-Protein-Systeme gearbeitet. Seine Forschung verbindet künstliche Intelligenz mit strenger statistischer Mechanik und der Theorie seltener Ereignisse, um biomolekulare Prozesse zu untersuchen, die mit herkömmlichen Simulationen nur schwer zu erfassen sind.

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27. März 2026

FIAS-Forum zum Bewusstsein

Wie menschlich wird KI?

Wie nah die Naturwissenschaften an philosophischen Fragen sind, zeigte FIAS-Senior-Fellow Jochen Triesch in seinem Vortrag zu Bewusstsein und Intelligenz am 26. März im FIAS-Forum. Neben der Definition standen der "Nachbau" menschlichen Lernens sowie der Vergleich mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Fokus. Die rund 80 Gäste zeigten sich begeistert und diskutierten im Anschluss engagiert mit.

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Schmidhuber Vortrag
© J. Triesch

24. März 2026

Großes Interesse am Vortrag von KI-Pionier Jürgen Schmidhuber am FIAS

Resonanz über Institutionsgrenzen hinweg

Als Gast des FIAS hielt Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber, einer der Pioniere der modernen Künstlichen Intelligenz (KI), am 23. März seinen Vortrag zu KI. Aufgrund des großen Interesses wurde die Veranstaltung in den größeren Hörsaal H3 im Otto-Stern-Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt gelegt, wo sie vor voll besetztem Saal stattfand.

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23. März 2026

Promotion von Serena Maria Arghittu

Selbstregulation an der Zelloberfläche entschlüsselt

Serena Maria Arghittu aus der Forschungsgruppe von FIAS-Senior-Fellow Roberto Covino verteidigte im März erfolgreich ihre Doktorarbeit. In ihrer Arbeit „Selbstregulierungsmechanismen von Proteinen an der Zelloberfläche“ untersuchte sie, wie sich Proteine an der Zelloberfläche selbstständig an ihre lokale Umgebung anpassen – eine grundlegende Frage der Zellbiologie, die Aufschluss darüber gibt, wie Zellen in komplexen Umgebungen eine robuste und präzise Signalübertragung gewährleisten.

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19. März 2026

Promotion Oddharak Tyagi

Die Vorgänge nach dem Urknall nachbilden

Oddharak Tyagi verteidigte erfolgreich seine Promotion am FIAS. In der Arbeitsgruppe von FIAS-Fellow Ivan Kisel entwickelte er einen Algorithmus, der hilft, die Vorgänge direkt nach dem Urknall zu verstehen.

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18. März 2026

INTERACTION: Neues Förderprogramm am FIAS

Lokale Netzwerke im Gehirn steuern Wahrnehmung

Wie verarbeitet das Gehirn Sinnesreize – und welche Rolle spielen dabei die Verbindungen zwischen benachbarten Nervenzellen? Das neue Forschungsprojekt INTERACTION widmet sich dieser zentralen Frage der Neurowissenschaften. Ziel ist es zu verstehen, wie lokale Netzwerke im Gehirn eingehende Signale in strukturierte Aktivitätsmuster umwandeln und damit die Grundlage für Wahrnehmung schaffen.

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Frankfurt hat Hirn 2026

11. März 2026

Wie unser Hirn funktioniert: ein abendfüllendes Erlebnis!

Frankfurt hat Hirn 2026

Die neurowissenschaftlichen Institutionen der Mainmetropole bewiesen am 10. März mit einer tollen Veranstaltung, wie viel Hirn Frankfurt hat: In kurzen, bunten Beiträgen entführten junge Forschende das Publikum in die Welt der Hirnforschung.

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Giersch-Konferenz eröffnet

3. März 2026

Erfolgreiche Giersch-Konferenz

Auftaktveranstaltung des Exzellenzclusters SCALE

Die Giersch-Konferenz 2026 am FIAS stellt gleichzeitig die Auftaktveranstaltung des Exzellenzclusters SCALE dar. Das Motto: „Zu digitalen Zwillingen für die strukturelle Zellbiologie – Kriterien, Chancen und Herausforderungen”.

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Renan Hirayama

20. Februar 2026

Promotion von Renan Hirayama

Materie unter extremen thermodynamischen Bedingungen verstehen

Renan Góes-Hirayama promovierte im Februar in der Gruppe von FIAS-Fellow Hannah Elfner. Er untersuchte, wie die bei Kollisionen schwerer Atomkerne (am CERN in Genf und am GSI in Darmstadt) entstehende elektromagnetische Strahlung genutzt werden kann, um die Bausteine der Materie zu verstehen.

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19. Februar 2026

Promotion von Camile Fraga Delfino Kunz

Gekoppelte musterbildende Systeme verstehen

Camile Fraga Delfino Kunz verteidigte heute erfolgreich ihre Doktorarbeit in Bioinformatik an der Goethe-Universität Frankfurt. In ihrer Arbeit bei FIAS-Fellow Franziska Matthäus untersuchte sie, wie komplexe biologische Muster – wie sie beispielsweise der Bildung von Haarfollikeln und Federknospen zugrunde liegen – aus dem Zusammenspiel zweier grundlegender Mechanismen entstehen: diffusionsgetriebene Instabilität und Chemotaxis. Während jeder dieser Prozesse unabhängig voneinander räumliche Strukturen erzeugen kann, konzentrierte sich ihre Arbeit darauf, aufzudecken, welche neuen Verhaltensweisen entstehen, wenn beide Mechanismen in einem einzigen mathematischen Modell gekoppelt werden.

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19. Februar 2026

Abschlusstreffen des SPP 2041

Abschlusstreffen

Ende Januar 2026 fand am FIAS das Abschlusstreffen des SPP-2041 statt. An drei Tagen präsentierten die teilnehmenden Gruppen ihre neuen Ergebnisse in Vorträgen und Poster-Sessions und stellten dabei wichtige Fortschritte in den Bereichen experimentelle, theoretische und computergestützte Konnektomik vor.

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4. Februar 2026

Lichtschaltbare Wirkstoffe und Lipide

FIAS-Team untersucht photoschaltbare Inhibitoren und entwickelt lichtgesteuerte Therapeutika

In zwei Veröffentlichungen stellt die Gruppe um FIAS-Fellow Sebastian Thallmair biologische Wirkstoffe vor, die mit Licht schaltbar sind. Ein Ziel ist ein Enzym, das bei Alzheimer oder Parkinson eine Rolle spielt. Das andere ist Lipid, das es ermöglicht, mit Hilfe von Licht Zellmembranen gezielt zu verändern.

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Wörner Vortrag Dez25

11. Dezember 2025

Weihnachtlicher Vortrag

Advent im Weltraum

Unter dem Titel "Advent im Weltraum" hielt FIAS-Direktor Jan Wörner einen weihnachtlichen Vortrag. Er spiegelte den Zeitraum von der Entstehung des Weltalls im Zeitraum eines Jahres und der Adventszeit wieder - bis hin zu einem Ausblick ins neue Jahr.

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10. Dezember 2025

Promotion von Xia Xu

Von Kindern zu KI

Xia Xu verteidigte seine Dissertation in der Gruppe von Jochen Triesch am 10. Dezember. Er untersuchte, wie das von Säuglingen inspirierte Lernen zur nächsten Stufe der KI führen kann.

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10. Dezember 2025

Promotion von Zhengyang Yu

Zwischen Sehenlernen und Deep Learning

Zhengyang Yu aus der Gruppe von Jochen Triesch promovierte am 10. Dezember. „Wir wollen eine Brücke zwischen dem Sehvermögen von Kleinkindern und Deep Learning schlagen“, sagt Yu. Kleinkinder lernen durch aktive, selbstgesteuerte Erkundung. Yu zeigt in seiner Promotion, dass das Repräsentationslernen von dieser natürlichen, kontinuierlichen visuellen Erfahrung profitieren kann.

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26. November 2025

Promotion von Artemiy Belousov

Neuronale Netze erkennen seltene Ereignisse bei Schwerionenkollisionen

Experimente mit winzigen Teilchen großer Masse - darunter komprimierte baryonische Materie (CBM) - sind eine wichtige Säule der Anlage für Antiprotonen- und Ionenforschung (FAIR) in Darmstadt. Das CBM-Experiment am FAIR-Beschleuniger wird bis zu zehn Millionen Schwerionenkollisionen pro Sekunde aufzeichnen. Unter diesen Bedingungen ist ein Online-Auslöser nötig, um Ereignisse auszuwählen, die möglicherweise Signaturen von Quark-Gluon-Plasma enthalten. In seiner von FIAS-Fellow Ivan Kisel betreuten Dissertation untersuchte Artemiy Belousov, wie neuronale Netzwerke diese Aufgabe unterstützen können.

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12. November 2025

Promotion von Felix Weiglhofer

Software verfolgt Teilchenkollisionen

​Felix Weiglhofers Dissertation unter Leitung von FIAS-Senior-Fellow Volker Lindenstruth befasst sich mit der Frage, wie große Datenmengen in Echtzeit verarbeitet werden können. Sie ermöglicht, seltene Teilchenwechselwirkungen zu erfassen und zu analysieren - und so die Mikrosekunden nach dem Urknall zu verstehen.

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